Siliziumschlacke ist ein Nebenprodukt der Silizium- und Ferrosilizumschmelzung. Sie bildet eine Art Schaum, der während des Schmelzprozesses im Ofen schwimmt. Ihr Gehalt liegt zwischen 45 % und 70 %, der Rest besteht aus Kohlenstoff (C), Schwefel (S), Phosphor (P), Aluminium (Al), Eisen (Fe) und Calcium (Ca). Sie ist deutlich günstiger als reines Siliziummetall. Anstelle von Ferrosilizum kann sie zur Stahlherstellung eingesetzt werden, wodurch die Kosten gesenkt werden können.
