Sandstrahlen wird mancherorts auch als Sandblasen bezeichnet. Es dient nicht nur der Rostentfernung, sondern auch der Ölbeseitigung. Sandstrahlen findet vielfältige Anwendung, beispielsweise zur Rostentfernung von Bauteiloberflächen, zur Oberflächenmodifizierung kleiner Teile oder zum Sandstrahlen von Fügeflächen in Stahlkonstruktionen, um die Reibung zu erhöhen. Kurz gesagt, Sandstrahlen ist heutzutage in der Industrie unverzichtbar. Als Strahlmittel wird meist braunes Aluminiumoxid verwendet. Dies liegt vor allem an der hohen Leistungsfähigkeit und guten Anpassungsfähigkeit des braunen Korunds, wodurch es für verschiedene Sandstrahlanlagen geeignet ist. Allerdings kann braunes, geschmolzenes Aluminiumoxid im Sandstrahlprozess unweigerlich zu Problemen führen.
1. Die Düse der Sandstrahlanlage produziert keinen Sand: Hauptgrund dafür sind Fremdkörper in der Düse, die zu einer Verstopfung führen. Bei der Verwendung von braunem Korundstrahlmittel muss die Sandstrahlanlage regelmäßig gereinigt werden, da sich aufgrund des geringen Strahlvolumens Staub und kleine Partikel in den Düsen ablagern und die Funktion der Anlage beeinträchtigen können.
2. Die Aufprallkraft der Sandstrahlmaschine ist unzureichend: Ist die Aufprallkraft beim Sandstrahlen nicht ausreichend, wirkt das braune Korund stets schleifend und kann Rostflecken nicht effektiv entfernen. Hauptursache hierfür ist der zu geringe Druck der Sandstrahlmaschine selbst, wodurch der Sandstrahlvorgang beeinträchtigt wird.
Darüber hinaus beeinflusst die Düsengröße den Druck: Je kleiner die Düse, desto höher der Druck. Allerdings sollte die Düse nicht zu klein sein, da dies die Effizienz des Sandstrahlens beeinträchtigt. Um ein gutes Sandstrahlergebnis zu erzielen, muss der Bediener den Sandstrahlvorgang beherrschen und die Strahlparameter genau kennen. Kurz gesagt: Der Erfolg des Sandstrahlens hängt sowohl von der Qualität des Werkstücks als auch vom Können des Bedieners ab.
Veröffentlichungsdatum: 30. Dezember 2022







