1. Kleine pneumatische oder elektrische Entrostungsgeräte. Hauptsächlich elektrisch oder mit Druckluft betrieben, ausgestattet mit geeigneten Entrostungsvorrichtungen für oszillierende oder rotierende Bewegungen, um den Anforderungen verschiedener Anwendungsbereiche gerecht zu werden. Beispiele hierfür sind Winkelfräser, Drahtbürsten, pneumatische Nadelentrostungsgeräte, pneumatische Schlaghämmer, rotierende Zahnentrostungsgeräte usw. Sie zählen zu den halbmechanisierten Geräten. Das Werkzeug ist leicht und flexibel und entfernt Rost und alte Beschichtungen gründlich. Es raut die Beschichtung auf. Im Vergleich zur manuellen Entrostung ist die Effizienz deutlich höher und erreicht bis zu 1–2 m²/h. Allerdings können Zunderreste nicht entfernt werden, die Oberflächenrauheit ist gering, die Oberflächenbehandlungsqualität nicht optimal und die Arbeitseffizienz niedriger als bei der Sprühbehandlung. Es kann für alle Teile eingesetzt werden, insbesondere bei der Schiffsreparatur.
2.Das Entrosten erfolgt durch Kugelstrahlen (Sandstrahlen). Dabei wird hauptsächlich durch Strahlmittelerosion eine saubere Oberfläche mit geeigneter Rauheit erzielt. Zu den Anlagen gehören offene Kugelstrahlanlagen, geschlossene Kugelstrahlanlagen (Sandkammern) und Vakuum-Kugelstrahlanlagen. Offene Kugelstrahlanlagen sind weit verbreitet und entfernen Oxide, Rost, alte Lackschichten und andere Verunreinigungen vollständig von der Metalloberfläche. Die Entrostungsleistung beträgt bis zu 4–5 m²/h. Die Anlagen zeichnen sich durch einen hohen mechanischen Grad und eine gute Entrostungsqualität aus. Die Reinigung des Geländes gestaltet sich jedoch schwierig, da die Strahlmittel in der Regel nicht recycelt werden und andere Arbeitsgänge beeinträchtigen können. Dies führt zu erheblicher Umweltbelastung und wurde in den letzten Jahren zunehmend eingeschränkt.
3.Hochdruck-Wasserstrahl-Abrasivverfahren zur Rostentfernung. Hochdruckwasserstrahl (in Kombination mit Abrasivläppen) und Wasserschlitten-Impulsverfahren werden eingesetzt, um Korrosion und Haftung der Beschichtung auf dem Stahlblech zu lösen. Das Verfahren zeichnet sich durch Staubfreiheit, keine Beschädigung des Stahlblechs und eine deutlich verbesserte Rostentfernungseffizienz von bis zu 15 m²/h bei gleichzeitig hoher Qualität der Rostentfernung aus. Da Stahlbleche nach der Rostentfernung jedoch leicht wieder rosten, ist der Einsatz eines speziellen Nass-Rostentferners erforderlich, der die Eigenschaften herkömmlicher Hochleistungslacke stark beeinträchtigt.
4. Junda Kugelstrahlen und Entrostung. Kugelstrahlen ist ein fortschrittliches mechanisches Verfahren zur Entrostung von Schiffsrumpfstahl. Dabei wird ein schnell rotierendes Strahlmittel mit einem Strahlmittelstrahl auf die Stahloberfläche geschleudert, um den Rost zu entfernen. Das Verfahren zeichnet sich durch hohe Produktionseffizienz, niedrige Kosten und einen hohen Automatisierungsgrad aus. Es eignet sich für den Einsatz in Fließbandfertigung, ist umweltfreundlich, kann aber nur in geschlossenen Räumen durchgeführt werden. Chemische Entrostung ist ein Verfahren zur Entfernung von Rostprodukten auf der Metalloberfläche durch Reaktion mit Säure und Metalloxid. Die sogenannte Beizentrostung kann nur in der Werkstatt durchgeführt werden.
Veröffentlichungsdatum: 25. November 2021






